Shincheonji Frankfurt Logo
Shincheonji Frankfurt
← Zurück zur Übersicht
Freiwillige der Shincheonji-Gemeinde Frankfurt nach der Aufräumaktion am Gallusturm im Stadtteil Gallus
Lokal

Aufräumaktion am Gallusturm: Shincheonji Frankfurt im Gallus

Am Samstag, dem 8. August 2026, hat die Dienst- und Verkehrsabteilung der Shincheonji-Gemeinde Frankfurt zu einem Freiwilligendienst in den Frankfurter Stadtteil Gallus geladen: einer Aufräumaktion rund um den Gallusturm, nahe dem Eingang zur Frankenallee. Die Abteilung organisiert solche Einsätze in der Stadt und im eigenen Stadtteil.

Am Nachmittag sammelten die Teilnehmenden gemeinsam Abfall. Zwölf Gäste aus Madagaskar waren dabei; spontan schlossen sich drei Kinder aus der Nachbarschaft an. Mehrere Anwohnende kamen ins Gespräch, äußerten sich positiv und zeigten Interesse, künftig selbst mitzumachen. Ein lokaler Partner unterstützte die Aktion mit Erfrischungen.

Begegnung im Stadtteil Gallus

Für Ernest, einen der Teilnehmer, war die Dankbarkeit im Stadtteil das, was hängen blieb.

„Es war wunderbar zu sehen, welche Freude die Passanten empfanden und wie dankbar sich die Anwohner zeigten. Ich erinnere mich an eine Frau, die uns Wasser kaufte, und an einen 80-jährigen Mann, der mit uns sprach und den Unterschied zwischen früher und heute in Bezug auf die Sauberkeit schilderte.“

Mitgemacht hat er, weil Sauberkeit und Hygiene für ihn zum Alltag gehören, und weil es motiviert, Menschen zu sehen, die ihre Stadt konkret anpacken. Persönlich nimmt er vor allem die gemeinsame Arbeit mit: Mit anderen eins sein und zusammenarbeiten. Durch Einigkeit lasse sich vieles erreichen.

Renske, Leiterin der Dienst- und Verkehrsabteilung, beschreibt den Einsatz als etwas, das man gemeinsam und ohne Gegenleistung gibt: Frankfurt etwas zurückgeben und die Stadt so mitgestalten, wie man selbst leben möchte. Schön, sicher und sauber.

„Jeder mag ein sauberes Bild, und man sieht das, weil die Freiwilligengruppe so divers war. Viele verschiedene Nationalitäten, Hintergründe, Kulturen und Altersgruppen: Männer, Frauen, Kinder, Studenten, alle machen mit. Das verbindet sehr.“

Als Koordinatorin will sie die Termine regelmäßiger und früher bekanntgeben, damit auch Anwohnende mitplanen und mitmachen können.

Glaube, der im Stadtteil sichtbar wird

Die Aktion am Gallusturm steht nicht für sich. Auf unserer Seite Wohltätigkeit beschreiben wir regelmäßige Müllsammelaktionen als sichtbaren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung: vom Mainufer bis zum Stadtwald. Jährlich kommen so über 500 Kilogramm gesammelter Müll zusammen.

Glaube wird erst durch Taten lebendig. Der Schutz der Umwelt ist für uns Ausdruck von Wertschätzung gegenüber der Schöpfung Gottes. Wir verstehen uns als Teil der Frankfurter Stadtgesellschaft und wollen dort Licht sein, wo konkrete Hilfe gebraucht wird.

Eine Aufräumaktion ändert nicht die ganze Stadt. Sie zeigt aber, dass Glaube nicht nur gesprochen, sondern getan wird.

Mitmachen

Mithelfen bei der nächsten Aufräumaktion

Wer mithelfen möchte, ist willkommen. Weitere Einblicke in unser Engagement und Wege zum Mitmachen stehen auf unserer Seite Wohltätigkeit. Wer die Shincheonji-Gemeinde Frankfurt näher kennenlernen will, ist herzlich eingeladen.